Die Hundeversteher

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Den Hund auslasten….wie wichtig?

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Heute hatte ich einen Termin mit einer Hundehalterin mit zwei Riesenschnauzern die schon etwas länger bei mir im Training sind. Obwohl wir schon öfter über diverse Möglichkeiten der Auslastung gesprochen hatten, sind die Hunde jetzt an einem Punkt, an dem sich die Auswüchse mangelnder Beschäftigung klar zeigen. Ständiges Aufmerksamkeitsbedürniss und Nervosität sind nur zwei Beispiele. Als ich Sie wieder darauf aufmerksam machte, meinte Sie, dass die Hunde doch jeden Tag Auslauf hätten, am Wochenende Joggen auf dem Programm stehe und sie ja einen großen Garten hätten. Wie wichtig die “Kopfarbeit” für einen Hund ist, erschloß sich ihr immer noch nicht.

Ich erklärte ihr nochmals, dass Suchspiele und klare Aufgabenstellung die die Konzentration des Hundes fordert, unabdingbar für einem entspannten ausgeglichenen Hund sind. Es sind schließlich keine Herdenschutztiere wie z.B. Kangals, Kuvacz oder Leonberger, die sehr eigenständig sind und die Interaktion mit ihrem Menschen nicht so im Vordergrund steht. Qualitativ hochwertige Zeit mit seinem Hund verbringen, ihn fordern und fördern ist essenziell. Es gibt viele Spiele die man machen kann. Apportieren, Futtersuche, Tricks lernen, Fährtensuche u.s.w.

Wenn der Hund beschäftigt wird, muss er sich nicht selber beschäftigen, so kommt er nicht auf “dumme” Gedanke. Sich selbst beschäftigen bedeutet je nach Rasse und Charakter, dass der Hund jagen geht, Leute anbellt, Sachen auseinander nimmt und im Extremfall autoaggressives Verhalten an den Tag legt. Letzteres werden wir hier auch noch thematisieren.

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