Die Hundeversteher

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Mit dem Hund zur Fahrrad-Tour oder zum Waldlauf

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Juhu, endlich hat uns der Frühling einen ersten Besuch abgestattet und uns mit Sonnenschein ins Freie gelockt. Viele holen jetzt das Fahrrad aus dem Keller und beginnen mit dem Lauftraining. Und am besten soll der Hund mitkommen, denn ein Trainingspartner motiviert, egal, ob er zwei oder vier Beine hat. Hier ein paar Tipps für ambitionierte Sportler.

Laufschuhe oder Fahrrad?

Ganz abgesehen von euren Vorlieben ist das Laufen mit Hund unkomplizierter als das Fahrradfahren. Rein in Sportsachen und Joggingschuhe, Hund an die Leine und raus aus dem Haus. Wenn euer Hund gut hört, kann er natürlich frei neben euch herlaufen.

Wie bei euch selbst, solltet ihr die Trainingseinheiten an die Kondition eures Hundes und die Wetterbedingungen anpassen. An einem 35 Grad heißen Sommertag läuft es sich im dicken Pelz weniger spritzig, als bei angenehmen 15 Grad. Diese Trainingstipps gelten auch für das Fahrradfahren doch solltet ihr beim Radfahren Schritt für Schritt an die Sache ran gehen. Denn manche Hunde macht das unbekannte Objekt „Fahrrad“ unsicher.

  • Stufe 1: Zeigt sich euer Hund ängstlich oder nervös, wenn er ein Fahrrad sieht? Wenn ja, dann stellt euer Fahrrad mitten in den täglichen Lebensraum eures Hundes, beispielsweise ins Wohnzimmer. Nach wenigen Tagen gewöhnen sich eigentlich alle Hunde an das fremdartige Objekt und gehen entspannt damit um. Wenn ihr diesen Zustand erreicht habt, geht zur nächsten Stufe über.
  • Stufe 2: Euer Hund ist nervös, wenn er neben dem Fahrrad gehen soll? Jetzt bloß keine Experimente im Sattel wagen! Schiebt euer Fahrrad und führt euren Hund an der Leine daneben her. Auch in dieser Stufe sollte euer Vierbeiner nach wenigen Tagen eine entspannte Haltung einnehmen, so dass er nicht mehr nervös ist und sich auf eure Kommandos konzentrieren kann.
  • Stufe 3: Euer Hund geht entspannt mit dem Fahrrad um? Dann ab in den Sattel! Erstmal geht es mit Schrittgeschwindigkeit los. Nicht nur euer Hund muss sich daran gewöhnen, dass ihr ihn vom Fahrrad aus führt, sondern auch ihr. Habt ihr den Hund an der Leine, überträgt diese jeden Zug des Hundes auf die Fahrtrichtung eures Fahrrads. Eine spezielle Fahrradleine schwächt diesen Effekt ab. Die Leine ist mit einem starren Element am Rahmen befestigt, das die Bewegungen des Hundes dämpft. Ist euer Hund sicher abrufbar, kann er auch frei neben dem Fahrrad herlaufen.

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