Die Hundeversteher

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Eine Ode an den Kräherwald: Rücksicht anstatt Leinenpflicht

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Wir lieben den Kräherwald! Ein ganz pragmatischer Grund dafür ist, dass hier Hunde frei laufen dürfen. Wir hoffen, dass das so bleibt, auch wenn es immer wieder Bestrebungen für einen Leinenzwang gibt, wie beispielsweise ein aktueller Vorschlag für den Bürgerhaushalt zeigt.

Wir sind der Meinung: Wenn alle Besucher, die in den Kräherwald kommen, aufeinander Rücksicht nehmen, geht es ohne festen Leinenzwang.

Aufmerksam beim Umgang mit anderen Hunden

Im Kräherwald ist oft richtig was los. Wir mögen das. Wenn ihr gerade an der Sozialisation eures Hundes arbeitet, seid ihr hier genau richtig. Es dürfte wohl kein Spaziertag vergehen, an dem ihr keinem anderen Hund begegnet. Das heißt im Umkehrschluss, dass ihr euren Hund nur dann frei laufen lassen solltet, wenn er sich verlässlich mit anderen Hunden verträgt. Wenn er sehr unsicher im Umgang mit anderen Hunden ist, solltet ihr ihn angeleint lassen oder spätestens dann festmachen, wenn sich ein anderer Hund nähert. Das ist im Sinne der Hunde und im Sinne vieler Unbeteiligter. Unkontrollierte Raufereien sind für Sportler und Spaziergänger ohne Hund ein rotes Tuch.

Rücksicht auf Walker, Jogger, Reiter und Radler

Den Kräherwald durchläuft ein weit verzweigtes Wegenetz. Hier trifft man Spaziergänger, Jogger, Radler und auch mal einen Reiter mit Pferd. Alle bringen ihre Vorlieben und Ängste mit in den Wald. Jeder, der einen Hund besitzt oder führt, sollte sich dessen bewusst sein: Es gibt Menschen, die großen Respekt oder sogar Angst vor Hunden haben. Die „Der will doch nur spielen“-Einstellung ist absolut indiskutabel.

Wenn sich eine Begegnung anbahnt, ruft euren Hund erstmal zu euch. Signalisiert der entgegenkommende Mensch, dass er sich in Gegenwart des Hundes wohl fühlt, könnt ihr ihn weiter weg gehen lassen. Ist euer Hund in Stresssituationen nicht zuverlässig abrufbar, nehmt ihn an die Leine. Für die Menschen ohne Hund bedeutet „Rücksichtnahme“ allerdings auch Geduld. Es dauert einen Moment, bis ein Hund angeleint ist – die Wenigstens von uns werden in der Lage sein ihren Hund an die Leine zu beamen.

Unsere Arbeitsumgebung

Wir machen uns das rege Kommen und Gehen im Kräherwald bei unserer täglichen Arbeit allerdings zu nutze. Zu Trainingseinheiten im Freien oder für unsere Lernspaziergänge kommen wir gerne her. Hier gibt es genau die Stresssituationen, mit denen die Trainingshunde Probleme haben und einen entspannten Umgang entwickeln sollen.

Abwechslungsreich und gut zu erreichen

Wer noch nie im Kräherwald war, kann sich freuen: Er ist super zu erreichen. Fährt man von der Stadt aus die Zeppelinstraße hinauf, kommt man direkt auf den Parkplatz am MTV zu. Hier hält auch der 40er Bus in Richtung Vogelsang, in den man beispielsweise am Hauptbahnhof einsteigen kann.

Und zu guter Letzt ist der Kräherwald vor allem eines: Wunderschön! Nach einem Regentag duftet es würzig nach Wald, im Sommer spenden die mächtigen Bäume wohltuenden Schatten und unten im Tal haben wir und unsere Hunde einen besonderen Liebling: Den Feuerbach. Während die Doggys planschen, genießen wir einfach mal entspannt die Natur.

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