Die Hundeversteher

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Ältere Hunde – graue Haare und andere Veränderungen

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Was verändert sich eigentlich, wenn mein Hund älter wird? Dieser Gedanke kam schon so manchem, der beim Durchwuscheln des Fells die ersten grauen Haare entdeckt hat. Die Einsicht, dass der Hund zu den Senioren gehört, kommt manchmal plötzlich.

Wir haben zusammengefasst, was sich neben der Fellfarbe für euch ändern kann.

Bewegung – bitte ja

Viele ältere Hunde bewegen sich weniger – ja, bringen wir es auf den Punkt: Manche werden richtig faul. Auch wenn das der normale Lauf der Dinge ist, bleibt moderate und regelmäßige Bewegung gerade für Senioren-Hunde wichtig. Mit Bewegung tragt ihr dazu bei, dass euer Hund aufmerksam und beweglich bleibt. Außerdem behält er so die Muskeln, die er in jüngeren Jahren aufgebaut hat.

Das ist gerade dann besonders wichtig, wenn euer Hund Probleme mit den Gelenken hat. Bei Arthrose und arthritischen Veränderungen ist Bewegungsmangel kontraproduktiv. Die Gelenke müssen bei nachlassender Muskelkraft mehr Arbeit leisten. Zudem bildet sich in Bewegung mehr Gelenkschmiere – die Gliedmaßen bleiben flexibler.

Zwei kürzere Spaziergänge von ca. 15 bis 20 Minuten schafft auch ein Hund, der weniger gut zu Fuß ist. Suchspiele helfen die geistige Aktivität eures Hundes zu erhalten. Aber seid geduldig – bei manchen Hunden lässt die geistige Frische im Alter nach.

Älter werden aber nicht dicker werden

Die Bewegung nimmt ab – das Gewicht nimmt zu. Diese Gleichung geht auch bei Hunden auf. Neben Bewegungsmangel sind veränderte Stoffwechselvorgänge die Ursache für die Gewichtszunahme älterer Hunde. Dem solltet ihr bei Bedarf mit kleineren Futter-Rationen entgegenwirken. Ein hohes Körpergewicht belastet nicht nur den Bewegungsapparat – allen voran die Gelenke – sondern kann auch bei Hunden zu Diabetes führen.

 

Hör mal zu, alter Freund

Es muss nicht unbedingt der Altersstarrsinn sein, wenn euer älterer Hund schlechter auf Kommandos reagiert. Viele Hunde hören im Alter schlechter. Vielleicht hilft es schon, wenn ihr lauter mit eurem Hund sprecht. In Situationen, in denen euer Hund auf den Punkt abrufbar sein muss, nehmt ihn am Besten an die Leine, bevor ihr ihn oder andere in Gefahr bringt.

Auf einen ruhigen Lebensabend

Wenn die Flausen der Jugend und der Entdeckerdrang der Lebensmitte überwunden sind, zeigen viele Hunde ein ruhigeres und gelasseneres Wesen. Auch für uns als Hundehalter brechen jetzt ruhigere Zeiten an – so ruhig, dass manchmal sogar Zeit bleibt, die grauen Haare im Pelz zu zählen, sich lächelnd zurückzulehnen und gemeinsam den Ruhestand zu genießen.

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