Die Hundeversteher

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2. September 2011
von beapoetzsch
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Dackel sind keine Hunde…

…Dackel sind Dackel. Und das ist auch gut so. Aktuell haben wir Lupo als Urlaubshund bei uns im Rudel. Da ich mit Dackeln aufgewachsen und nach wie vor ein riesiger Fan dieser tollen Rasse bin, hier mal ein kleiner Erfahrungsbericht über diese tollen Wegbegleiter.

Im Volksmund heißt es, dass der Dackel ein sturer und schwer zu erziehender Hund sei. Ich persönlich kann das so nicht bestätigen. Natürlich ist der Dackel ein sehr kluger und lösungsorientierter Hund, der bei mangelnder Beschäftigung schnell sehr anstrengend werden kann. Aber bei welchen Hunderassen ist dies nicht der Fall? Eigentlich lässt sich der Dackel hervorragend erziehen. Er lernt gern, ist aufmerksam und denkt mit.

Das Wesen dieser kurzbeinigen Gesellen ist es, was mich im Besonderen fasziniert. Der helle Kopf, der Spaß mit dem Menschen zu partizipieren und immer ans seiner Seite sein zu wollen. Die mentale Größe obwohl der geringen Körpermaße…ach, was ein toller Kumpel. Der Dackel ist immer gut gelaunt, so scheint es. Sie verbreiten immer eine lockere Atmosphäre und sind allseits beliebt. Da fragt man sich dann schon, warum man so wenige von Ihnen sieht.

Nun ja, Lupo ist genauso ein großartiger Vertreter und ich genieße seine Anwesenheit sehr…Wolf übrigens auch :)

 

Ein Dackel ist kein Hund sondern ein Dackel

Lupo und Wolf. Nicht nur im Namen vereint

In ewiger Dackelliebe, Eure Bea

 

2. August 2011
von beapoetzsch
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Hund will nicht spielen!

Das ist ein Satz, den wir immer wieder zu hören bekommen, wenn es um die Beschäftigung des Hundes geht. Was die Ursachen sein können, wollen wir heute mal etwas betrachten.

Hund ist satt

Oftmals erleben wir es, dass der Hund sein Spielzeug überall im Haus rumliegen hat und wenn er Lust hat zu spielen, schleppt er Herrchen und Frauchen was an und schon gehts los. Es wird ordentlich gespielt. Wollen Herrchen und Frauchen aber mal das Spiel initiieren, verweigert sich der Hund.

Woran liegt das? Eigentlich einfach beantwortet. Wenn der Hund spielen kann, wann er will, wieso sollte er dann spielen wenn Sie es möchten? Die Lösung: Spielzeug weg und immer nur dann rausholen, wenn der Hund nicht damit rechnet. Eine kleine Spieleinheit einlegen 2-3 min. und dann Spielzeug wieder weg. Das schafft Begehrlichkeiten. :)

Der Hund lernt ganz schnell, dass er lieber mit Ihnen spielt wenn Sie es ihm anbieten, da er sonst gar nichts bekommt. Probieren Sie es aus – wir freuen uns auf Ihre Kommentare.

Das richtige Spiel?

Manchmal liegt es einfach an der Art des Spiels. Nicht jeder Hund steht auf Zerrspiele oder auf Ballspiele. Die allermeisten Hunde stehen aber auf Futtersuchspiele und Denksport. Also lösungsorientierte Aufgaben. Hier muss man einfach ein bisschen ausprobieren, was der eigenen Hund gern mag.

Ist der Hund gesund?

Oftmals hindern unbemerkte Schmerzen auch am Spiel mit dem Hund. Hunde zeigen nicht immer klar und deutlich ob sie Schmerzen haben. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sollten Sie den Hund auf jeden Fall mal vom Doc checken lassen.

Wenn Sie weitere Fragen haben, nutzen Sie einfach die Kommentarfunktion. Wir beantworten jede Frage.

Herzliche Grüße, Eure Bea und Euer Massimo

28. Juli 2011
von beapoetzsch
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Von aufgedrehten und hibbeligen Hunden

Oftmals kommen wir zu einem neuen Kunden nach Hause und finden einen völlig aufgedrehten Hund vor, der kaum an sich halten kann und einfach nicht runter kommt. Im Analysegespräch kommt dann ganz häufig ein Satz um den wir uns heute mal kümmern wollen. Dieser lautet: Der Hund lernt total schlecht und will sich überhaupt nicht konzentrieren!

Grundsätzlich braucht ein Hund viel Ruhe. Bei Hunden spricht man da von  ca. 14h – 18h pro Tag. Zeiten in denen er runter kommen kann, Erlerntes verarbeitet und den Kopf frei für “Neues” bekommt. Es gibt Hunde, die von sich aus eher ein ruhiges Gemüt haben und damit Hundebesitzer, die diese Problematik nicht kennen. Doch viele Hunde sind sehr aktiv, zu aktiv und da gibt es verschiedene Ursachen und auch klare Lösungswege.

Rassespezifische Merkmale und zu viele Aufgaben

Zum einen berücksichtigen wir bei der Analyse immer die rassespezifischen Merkmale des Hundes, Rassen wie z.B. Collies, Malinois, Jack Russel usw. bringen schon eine erhöhte Aufmerksamkeit mit – so ein gewisses Grundrauschen. Zum anderen betrachten wir auch die Lebenssituation des Hundes. Hat er Rückzugsmöglichkeiten, wird auf Ruhezeiten geachtet oder arbeitet der Hund ohne das der Besitzer das registriert?

Was heißt denn „der arbeitet“, wird sich jetzt der ein oder andere Leser fragen? Das möchten wir anhand eines konkreten Beispiels veranschaulichen:

Ein Hund in einem Ladengeschäft. Der Hund läuft immer wieder seine Runden durch den Laden, liegt vor der Eingangstür oder an strategisch wichtigen Plätzen, von denen aus er alles unter Kontrolle hat und jeder Kunde der reinkommt wird inspiziert und für gut oder schlecht befunden. Wenn er für schlecht empfunden wird (Gründe spielen jetzt mal keine Rolle) fängt der Hund an, die Kunden zu bewachen – auf Schritt und Tritt. Benehmen sie sich aus seiner Sicht daneben, wird schon mal gemaßregelt z.B. durch anknurren. Und das jeden Tag.

Soll der Hund wirklich so arbeiten?

Was passiert hier? Der Hund arbeitet. Aus seiner Sicht sorgt er dafür, dass alles seinen Gang geht. Er bewacht und managt den Laden. Da er das den ganzen Tag macht, schläft er nie wirklich und kann so auch nicht entspannen. Zudem kommt noch Frust hinzu, da er in einer Menschenwelt versucht hundisch Ordnung zu halten – das kann nicht funktionieren. Ob der Hund das nun im Haus, im Garten oder in einem Laden tut, spielt keine Rolle. Das einzige was es zu verstehen gilt: Der Hund kann nicht entspannen und ein Hund der nicht entspannt ist, kann nicht lernen, ist aufgedreht usw.

Die Lösung ist eigentlich einfach

Die ergriffenen Maßnahmen sahen in diesem Fall so aus, dass wir den Hund arbeitslos gemacht haben und ihm Ruhe verordnet haben, in dem er viel mehr und nur noch auf seinem zugewiesenen Platz liegen muss. Des Weiteren hat er gezielte Beschäftigung bekommen. Vorzugsweise Konzentrationsübungen wie z.B. Nasenarbeit und Denksport usw. Und danach immer wieder Ruhe, in diesem Fall um das Erlernte auch zu verarbeiten.

Fazit des Ganzen: Viel Ruhe führt zu einem ruhigen Hund. Die Erfahrung hat gezeigt, dass man durch konsequente Auslastung über Kopfarbeit und gleichzeitiges verordnen von Ruhe, jeden Hund zu einem entspannten Familienmitglied machen kann. Und: Ein Hund der ausgeruht ist, lernt sooooo viel besser.

Bei Fragen stehen wir Euch natürlich immer gern zur Verfügung.

Eure Bea und Euer Massimo

7. Juni 2011
von beapoetzsch
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Die Hundeversteher bei “Menschen, Tiere & Doktoren”

Liebe Hundeversteher-Community,

nun ist es endlich soweit, am Donnerstag, 09. Juni 2011 um 16.55 Uhr auf VOX könnt Ihr uns live und in Farbe im Fernsehen sehen. :)

Gezeigt wird ein kleiner Beitrag über die Geschichte von Wolf und wie er zu uns fand. Wir sind schon ganz gespannt und auch ein bisschen aufgeregt.

Viel Spaß damit und natürlich freuen wir uns über Euer Feedback.

Liebe Grüße, Bea & Massimo

3. Mai 2011
von beapoetzsch
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Wenn Wölfe jagen

Wolf und Emmie finden sich richtig gut. Emmie ist eine selbstbewusste und dominante Hündin. Genau nach Wolfs Geschmack. Während eines Spaziergangs hat sich diese nette Jagdszene ergeben.

Hier die schöne kleine Fotoserie

hier wird erst einmal angepeilt

Der Wolf peilt sein Ziel an

Emmie lässt es drauf ankommen

Die Jagd wurde soeben eröffnet

Gleich wird Beute gemacht

Doch nochmal davon gekommen ;)

5. April 2011
von beapoetzsch
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Hündin Laika sucht ein neues Zuhause

Liebe Blog-Leser. Heute möchten wir mal wieder einen Aufruf für einen Hund starten, der dringend ein neues Zu hause sucht.

Hund sucht dringend ein Zuhause

Laika

Am Sonntag 03. April, haben wir die wunderschöne Hündin Laika im Rahmen einer Einschätzung kennengelernt. Aktuell lebt sie bei einem sehr netten Herr in einer Pflegestelle. Laika ist eine mittelgroße Hündin aus Spanien. Wir vermuten, dass in ihr eine Bardina steckt. Sie ist sehr wesenstark und stolz. Bardinos gehören zu den Hütehunden und sind schon aus diesem Grund heraus anspruchsvoll und damit eher ein Hund für Menschen mit Hundeerfahrung.

Laika selbst hat sehr viel Energie und optimal wäre ein aktiver Haushalt, indem sie aber auch genug Ruhe findet um herunter zu kommen. Sie ist ausgesprochen gelehrig und sehr klug. Lösungsorientiertes Denken ist ihr nicht fremd und sobald man ihr Vertrauen gewonnen hat und die Regeln klar sind, hat man einen super Partner an seiner Seite.

Sie kommt aus sehr schlechter Haltung und daher ist umso erstaunlicher, dass sie ein wirklich offenes Wesen hat. Aufgrund mangelnder Erziehung muss man auf jeden Fall noch Basisarbeit leisten. Sitz, Platz, Fuss und Leinenführigkeit sind bisher eher Unbekannte. Wenn sie verstanden hat, dass es ihr Vorteile bringt mitzumachen, lässt sie sich auch darauf ein. In der Stunde, die wir mit ihr verbracht haben, hat sie dann auch schon “Sitz und Platz” gemacht. Geht also alles! Wir sind uns sehr sicher, dass sie schnell alles drauf hat, wenn man konsequent mit ihr daran arbeitet. Menschen findet sie ganz toll, während sie bei Hunden eher etwas zurückhaltender ist. Das legt sich aber schnell. :)

Hier der Link zu dem Tierschutzverein. Wenn Interesse besteht, könnt Ihr euch dort oder auch gern bei uns melden, auch wenn weitere Fragen zu Laika bestehen. Wir  unterstützen diesen Verein auf Non-Profit-Basis und hoffen so, die optimalen Mensch-Hund-Verbindungen zu finden.

Unter team@diehundeversteher.de könnt Ihr uns auch erreichen.

Eure Bea und Euer Massimo

 

 

28. März 2011
von beapoetzsch
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Nachtrag Wolfis Geschichte

Das unser Wolf eine schlimme Geschichte hinter sich hat, haben wir im vorangegangenen Blogbeitrag ja schon erzählt. Nun haben wir Bilder vom Stuttgarter Tierheim zur Verfügung gestellt bekommen, die Wolfi einen Tag nach seiner Beschlagnahmung zeigen.

Obwohl er wirklich schlimm aussieht, nahezu skelettiert mit frischem Bruch am rechten Vorderlauf (Schulter) kann man ihm keine Verstörung ansehen oder gar Ängstlichkeit. Es ist wirklich erstaunlich wie dieser Kerl diese schlimme Zeit überwunden hat. Nach fast 6 Wochen ist er nun auch voll bei uns angekommen und macht uns jeden Tag viel Freude. Danke an die Menschen, die hier Initiative gezeigt haben um dem Wolf und allen anderen Hunden geholfen haben.

Eure Bea und Euer Massimo

10. März 2011
von beapoetzsch
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Die Hundeversteher haben Zuwachs bekommen

Dürfen wir vorstellen?Wolf oder auch gern Wolfi – unser Tschechoslowakischer Wolfshund.

Wolf wohnt nun bei uns und wir möchten ihn hier kurz vorstellen.

Geschätzt wird er auf ca. 3 Jahre. Er ist ein absolut toller Kerl und wir machen eine ganze Menge neue Erfahrungen mit ihm. Seine Körpersprache ist sehr viel reduzierter als bei anderen Hunden dafür aber glasklar. Er ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse der nur dann Stellung bezieht, wenn es aus seiner Sicht unbedingt nötig ist.

Das er so offen und umgänglich ist, kann man kaum glauben wenn man seine Geschichte kennt. Er wurde mit drei weiteren Hunden aus eine Wohnung beschlagnahmt und wog vor ca. 8 Monaten nur noch 17kg – bis 45kg sind normal! Zudem hatte er einen unbehandelten Bruch am rechten Vorderlauf. Die Hunde waren wohl die meiste Zeit des Tages an einer Heizung angebunden und in miserablen Zustand.

Wolfi hat das ganze – soweit man das beurteilen kann, gut weggesteckt. Er kann super mit Hunden und Menschen. Er braucht ein bisschen Anleitung aber ansonsten ist er ein echter Schatz. Was er wirklich gar nicht gern hat, ist Autofahren aber das lernt er sicher auch noch.

Hier also ein paar Bilder:

Liebe Grüße senden Eure Hundeversteher

Bea & Massimo

4. Januar 2011
von beapoetzsch
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Hundeurlaub in Frankreich

Liebe Freunde, wir sind wieder zurück und wie versprochen, gibt es jetzt den Beitrag über einen wunderbaren Hundeurlaub in Frankreich/Bretagne.

Um diesen Urlaub mit einem Wort zu beschreiben: FORMIDABLE

Die Landschaft ist wunderbar, die Menschen freundlich und hilfsbereit. Hunde sind überall gern willkommen und es gab keinerlei Porbleme. Wir können natürlich nur von der Winterzeit, die da Frühling ist, reden. Die Bretange ist unserer Meinung nach absolut empfehlenswert und lohnt sich für Mensch und Hund. Aber seht einfach selbst.

Liebe entspannte Grüße von Bea, Massimo und Diego